U21-WM: Nach Sieg vorzeitig im Viertelfinale

Vorrunde: Neuseeland – Deutschland 1:2 (1:1)

Die Deutschen Junioren haben bei der Weltmeisterschaft in Lucknow (Indien) auch das zweite Vorrundenspiel knapp aber verdient mit 2:1 gewonnen. Gegen Neuseeland, das ebenso wie die Deutschen sein Auftaktspiel gewann, geriet die Auswahl von Bundestrainer Valentin Altenburg schnell 0:1 in Rückstand, aber die Torschützen vom Spanien-Match, erst Timm Herzbruch vor der Pause und dann Anton Boeckel nach dem Wechsel, drehten das Match zugunsten der DHB-Auswahl. Diese steht damit schon vor dem letzten Gruppenspiel gegen Japan am Sonntag (7.30 Uhr deutscher Zeit) als Viertelfinal-Teilnehmer fest.

Unsere Jungs in Indien haben also vorgelegt – jetzt folgt das Derby in der Liga:
Crunchtime heute, 19:30 Uhr, innogy Sporthalle!
Unterstützt unser Team!!!

HOCKEY LIVE AM 9.-11.12.

Am kommenden Wochenende können alle Daheimgebliebenen

unsere Teams live verfolgen:

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Am 9.12. um 19:30 Uhr 1. Herren beim Derby gegen den Kahlenberger HTC

https://www.youtube.com/watch?v=-fW63av66bY

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Am 10.12. um 17:00 Uhr 1. Damen in Krefeld gegen den CHTC

https://www.youtube.com/watch?v=NaOUr90h-pU

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Am 11.12. um 12:00 Uhr aus der Lehnerstraße, 1. Damen gegen Blau-Weiss Köln

https://www.youtube.com/watch?v=hJdMFquo06o

U21-WM: 2:1-Auftakt vs. Spanien

Für die deutschen Junioren ist die Weltmeisterschaft in Lucknow, im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, positiv angelaufen. Mit ganz viel Einsatz und insgesamt mehr als verdient bezwang die Mannschaft von Bundestrainer Valentin Altenburg die Auswahl Spaniens mit 2:1 (1:0). Anton Boeckel und Timm Herzbruch trafen für das U21-Team. Lange sah es so aus, als ob Unkonzentriertheit im Abschluss, der Pfosten oder Spaniens überragender Keeper Albert Perez diesen Auftakterfolg verhindern würden. Am Freitag trifft das Team im zweiten Vorrundenspiel (Achtung: vorverlegt auf 11:30 Uhr deutscher Zeit) auf Neuseeland, das sein Auftaktspiel gegen Japan 1:0 gewann.

Sieg-Torschütze zum 2:1 gegen Spanien: Timmi Herzbruch

7 Uhlen grüßen aus Indien

Luki, Niki, Julius, Timmy, Jan, Ferdi, Lenny im Dhyan Chand Astroturf Stadium

Morgen geht es endlich los!!! Wir wünschen euch viel Erfolg für das WM-Auftaktmatch gegen Spanien.

Uhlen-Adventsmarkt erzielt 5.000 € an Spenden

Ein tolles Ergebnis: 5.000 € Erlös haben wir beim Uhlen-Adventsmarkt an den über 20 Ständen und mit der Second-Hand-Börse erzielt! Die gesamte Summe werden wir in den nächsten Tagen zu gleichen Teilen an die Mülheimer Kindertafel und die Aktion Lichtblicke von Radio Mülheim übergeben.
Ein stimmungsvoller Markt, tolle Ideen vieler Teams und alles für den guten Zweck – herzlichen Dank an alle Beteiligten!


Bundesliga-Auftakt: 1. Damen fahren souveränen Sieg ein

Gegen die Gäste aus Leverkusen gewinnt das Team von Mark Spieker mit 7:2. Das einzige Manko ist die Chancenverwertung.

Drei Punkte waren das Ziel und drei Punkte haben sie geholt, die Hockey-Damen des HTC Uhlenhorst. Beim Hallenbundesliga-Auftakt an der Lehnerstraße siegte das Team von Trainer Mark Spieker am Sonntag souverän mit 7:2 gegen die Gäste des RTHC Leverkusen.

Guter Start in die Bundesliga-Saison gegen Leverkusen Foto: Alexandra Roth

Zwar waren die Leverkusenerinnen besser in die Partie gestartet, was ihnen eine zwischenzeitliche 2:1-Führung einbrachte, aber im Verlauf der ersten Halbzeit übernahmen die Uhlenhorsterinnen mehr und mehr die Kontrolle. Dinah Grote sorgte in der 19. Minute für den Ausgleich, nur sechs Minuten später brachte Emma Boermans die Uhlen mit 3:2 in Front.

Nur zwei von acht Ecken verwandelt

Nach der Pause kamen die Leverkusenerinnen besser ins Spiel, Uhlen-Keeperin Eileen Gudermann verhinderte aber Schlimmeres. Im Verlauf der zweiten Halbzeit wurden die HTCU-Damen zunehmend spielbestimmender. Einzig die Chancenverwertung ließ erneut zu wünschen übrig. Lediglich zwei Ecken münzte das Spieker-Team in Tore um, wie zum 4:2 (Grote/43.). Boermans (48.) und Maren Kiefer (49.) erhöhten auf 6:2, ehe Kapitänin Katharina Windfeder mit der zweiten verwandelten Ecke für den 7:2-Endstand sorgte (53.).

Uhlen-Trainer Spieker ist mit dem Auftakt-Sieg seines Teams zufrieden. „Wir haben den Hallenmodus zwar noch nicht vollends erreicht, aber die Mädels haben 60 Minuten Gas gegeben. Für den Einstieg war das Spiel auf jeden Fall okay.“ Verbesserungsbedarf sieht er noch immer in der Spielgeschwindigkeit und der Ballkontrolle.

„Müssen uns von Woche zu Woche steigern“

Außerdem sei die Eckenverwertung noch eine „Baustelle“. Allerdings gehöre die Leverkusenerin Jule Hänel zu den besten Torhüterinnen der Liga. „Sie hat viel Chancen vereitelt“, so Spieker. „Wir müssen uns jetzt aber von Woche zu Woche steigern, um unser großes Ziel zu erreichen.“ Den ersten Schritt in Richtung Final Four haben die Uhlen geschafft, obwohl drei ihrer Stammkräfte noch bei der U21-WM im Einsatz waren. Nach dem ersten Spieltag rangiert der HTCU auf Tabellenplatz drei. In der nächsten Woche stehen zwei Partien (Crefeld und BW Köln) an.

HTC Uhlenhorst – RTHC Leverkusen 7:2 (3:2)
HTCU: Gudermann, Sturm, Terber, Windfeder, M. Martin Pelegrina, K.Kiefer, M. Kiefer, Boermans, Grote, Zöller, Wahl,
Tore: 0:1 Meyer-Lindemann (10.), 1:1 M. Martin Pelegrina (11.), 1:2 Meyer-Lindemann (12.), 2:2 Grote (19.), 3:2 Boermans (25.), 4:2 Grote (45., KE), 5:2 Boermans (48.), 6:2 M. Kiefer (49.), 7:2 Windfeder (53., KE)

Ecken: 8 (2 Tore) / 1 (0 Tore)

Zuschauer: 100

Schiedsrichter: Lindemann/Scharwächter

Nadia Al-Massalmeh, www.waz.de

Bundesliga-Auftakt: 1. Herren halten Fans mit Krimiserie in Atem

Dramatik pur beim Start in die neue Saison. Der personell gebeutelte HTCU lässt dem Unentschieden gegen Düsseldorf den Last-Minute-Sieg gegen Köln folgen

Viel spannender hätte der Bundesliga-Auftakt der Uhlenhorster Hockey-Herren nicht werden können. Zwei Last-Minute-Treffer bescherten dem HTCU vier Punkte und die Tabellenführung.

Als sich am frühen Samstagabend die sieben Uhlenhorster U21-Nationalspieler nach der ersten Halbzeit auf den Weg nach Indien machten, verpassten sie das Happy End, das sich die Kollegen in der Notbesetzung redlich verdient hatten.

Stark dezimiertes Team zum Auftakt

Die buchstäblich letzte Chance im temporeichen Spiel gegen den Düsseldorfer HC nutzte Tobias Matania konsequent, als er nach der Schlusssirene sich und den Seinen mit der finalen Ecke das verdiente Unentschieden bescherte. Lohn für eine schweißtreibende Leistung, bei der der HTC „ohne neun“ Uhlenhorst erwartungsgemäß an seine Grenzen gehen musste.

„Die vielen Ausfälle sind faktisch nicht zu kompensieren. Einige Spieler haben heute ihr Bundesliga-Debüt gegeben, in dieser Besetzung haben wir noch nie zusammengespielt. Ich kann die Jungs für ihren hohen kämpferischen Einsatz nur loben. Wir müssen mit dem Remis zufrieden sein“, lautete das Fazit von HTCU-Teammanager Horst Stralkowski.

Die „anderen Uhlen“ legten von allen Widrigkeiten (alle Neune hieß es ja aufgrund der verletzungsbedingten Ausfälle von Benedikt Fürk und Max Godau) unbeeindruckt los. Der Eckentreffer von Tobias Matania war eine frühe Belohnung. Die Bestrafung folgte auf dem Fuß. Nach krassen Fehlern im Uhlenhorster Aufbauspiel ging der DHC mit 3:1 in Führung, doch im Gegenzug erzielte Jan Nitschke nach einem sehenswerten Solo den Anschlusstreffer. Das wiederholte sich nach dem vierten Treffer der Gäste, Nitschke wies den Uhlen, bei denen Torhüter Jonas Weißner mehrfach exzellent klärte, den Weg zu einer starken Schlussphase in der ersten Hälfte.

Strahlkowski-Tor ist ein Hingucker

Die Partie blieb auch im zweiten Teil rassig und hochspannend. Der mit aller Entschlossenheit erzwungene Treffer zum 6:5 des unermüdlichen Stralkowski geriet zum Hingucker, doch der DHC schlug per Doppelschlag zurück. Die Gastgeber, bei denen zu allem Überfluss Arnoud Weehuizen mit einer Schulterverletzung aus der Partie musste, ließen nichts unversucht, doch die Zeit lief ihnen erbarmungslos davon. Dann sorgte Matania mit der finalen Ecke doch noch für eine gewisse Zufriedenheit.
Hellwig trifft in letzter Sekunde

Auch am Sonntag hielten die Uhlen ihre Fans in Atem. Die Entscheidung in der Partie gegen Schwarz-Weiss Köln fiel wieder in letzter Sekunde. Dieses Mal war es Malte Hellwig, der sich ein Herz fasste, den letzten Angriff mit einem sehenswerten Tor abschloss und seinem Team damit den 7:6-Siegtreffer bescherte.

Matchwinner am Sonntag 5 Sekunden vor Schluss: Malte Hellwig

Die Gastgeber waren deutlich besser in die Partie gestartet, obwohl sie dieses Mal sogar auf zehn Spieler verzichten mussten. Kapitän Stralkowski setzte in der 7. Minute mit einem verwandelten Siebenmeter ein erstes Ausrufezeichen (1:0). Mit einer 3:2-Führung gingen die Uhlen in die Pause, musste danach aber auf Torwart Weißner verzichten. Für den Verletzten stand fortan Felix Damberger zwischen den Pfosten.

Die zwischenzeitliche Drei-Tore-Führung (5:2) brachte nicht ausreichend Ruhe in die müden Uhlenhorster Reihen. Und so gelang den Kölnern drei Minuten vor Schluss der Treffer zum 6:6-Ausgleich. Die letzten 180 Sekunden hatten es dann in sich. Das Spiel stand auf Messers Schneide, eher Malte Hellwig seine Mitstreiter und die Zuschauer in der 59. Minute erlöste und damit den Final-Four-Traum am Leben erhielt.

Tabellenführung nach zwei Spieltagen

„Ich bin unheimlich stolz auf mein Team. Die Jungs haben wirklich Nerven bewiesen“, so HTCU-Coach Omar Schlingemann. Nach zwei Spieltagen führen die Uhlenhorster die Tabelle der Gruppe West an, weil auch Crefeld und SW Köln zum Auftakt nur unentschieden gespielt haben.

HTC Uhlenhorst – DHC Düsseldorf 7:7 (5:4)

HTCU: Weißner, Sons – Nonn, Weehuizen, Brinkmann, Matania, Nitschke, Bretz, Halfmann, Stralkowski, Schmiedel, Hellwig

Tore: 1:0 Matania (3., KE), 1:1 Hartkopf (4.), 1:2 Tanck (10.), 1:3 Oldhafer (14., KE), 2:3 Nitschke (15.), 2:4 Hartkopf (18.), 3:4 Nitschke (20.), 4:4 Hellwig (26.), 5:4 Halfmann (28.), 5:5 Cioli (39.), 6:5 Stralkowski (42.), 6:6 Cioli (47.), 6:7 Cioli (48.), 7:7 Matania (60., KE)

Ecken: 4 (2 Tore) / 2 (1 Tor)

Zuschauer: 200

Schiedsrichter: C.Deckenbrock / A.Schultz

HTC Uhlenhorst – Schwarz-Weiß Köln 7:6 (3:2)

HTCU: Weißner, Damberger – Nonn,Schmitz, Brinkmann, Matania, Nitschke, Bretz, Halfmann, Stralkowski, Schmiedel, Hellwig Tore: 1:0 Stralkowski (7m, 7.), 2:0 Hellwig (15.), 2:1 Bachmann (KE, 17.), 3:1 Hellwig (KE, 28.) 3:2 Spina (7m, 30.), 4:2 Stralkowski (34.), 4:3 Gemmel (KE, 41.), 4:4 Emde (43.), 5:4 Schmiedel (48.), 6:4 Stralkowski (KE, 51.), 6:5 Gemmel (56.), 6:6 Gemmel (7m, 57.), 7:6 Hellwig (60.)

Ecken: 4 (2 Tore) / 4 (2 Tore)

Zuschauer: 250
Schiedsrichter: C. Deckenbrock / A. Schultz

Gerd Böttner, www.waz.de

MWB Final Four: Xmas-Special für Uhlen-Fans jetzt online

Ab sofort ist das Xmas-Special für Uhlen-Fans buchbar:
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U21-WM: heute um Platz 5

Nach einem abermaligen Traumtor von Tete – fast eine Kopie ihres Tores gegen Japan – zum 1:0-Sieg gegen England spielt die U21 mit Maike, Laura, Tete und Co-Trainer Kampi heute um 18:00 Uhr gegen Belgien um Platz 5. (passend zum Abschluss des Hockey-Sonntag nach dem Besuch der Bundesligaspiele unserer Damen und Herren um 12:00 und 14:00 Uhr!)

Viel Erfolg, Mädels! Und wer Tetes Tor noch nicht gesehen hat, kann hier ab Minute 42 noch mal schauen: Diversa TV

Siegtreffer gegen England von Tete Pelegrina

Hallenbundesliga-Auftakt daheim an diesem Wochenende

Die Hallen-Bundesliga startet an diesem Wochenende – und unsere Teams beginnen gleich mit drei Heimspielen:

  • Heute, Samstag, 16 Uhr: 1. Herren gegen Düsseldorfer HC
  • Morgen, Sonntag, Doppelspieltag: 12 Uhr: 1. Damen gegen Leverkusen /
    14 Uhr: 1. Herren gegen SW Köln

Alle normalen Ligaspiele finden wieder in der Halle an der Lehnerstraße statt!

Unterstützt unsere Teams auf ihrem Weg zum Ziel MWB Final Four daheim in der innogy Sporthalle!!!

Erfolgreiche Schiedsrichter-Lehrgänge

In den vergangenen beiden Wochen hat Andreas Knechten zwei Schiedsrichter-Lehrgänge für die D-Lizenz angeboten und 50 Uhlen haben erfolgreich teilgenommen!

Von C-Knaben bis zu Müttern und Vätern von Hockeykindern nutzten viele die Gelegenheit, sich auf den neuesten Regelstand zu bringen und einige Fragen zu diskutieren.
Vielen Dank an Andreas Knechten für seine Unterstützung!

U21-WM: Juniorinnen scheitern an Holland

U21-WM in Santiago (Chile), Viertelfinale: Niederlande – Deutschland 5:0 (2:0)

Für die deutschen Juniorinnen war der amtierende Europa- und Weltmeister Niederlande im Viertelfinale der WM von Santiago de Chile eine Nummer zu groß. Die Niederländerinnen hatten gar nicht einmal mehr vom Spiel, aber agierten deutlich reifer und effektiver, nutzten vor allem ihre Chancen in regelmäßigen Abständen, während die DHB-Auswahl aus ihrem deutlich vorhandenen Chancen- und Eckenplus einfach nichts Zählbares produzieren konnte. So bleibt für die Haller-Mannschaft nun nur, sich in der Runde um Platz fünf bis acht achtbar aus dem Turnier zu verabschieden.

Bittere Niederlage im Viertelfinale...

U21-WM: nach 2:0-Sieg im Viertelfinale – Tete mit Traumtor

Die deutschen Juniorinnen haben durch einen hart erkämpften, aber verdienten 2:0-Erfolg (2:0) gegen Japan Platz zwei in seiner Vorrundengruppe erreicht und damit den Einzug ins Viertelfinale klargemacht. Die Tore erzielten Viktoria Huse und Teresa Martin Pelegrina bereits vor dem Halbzeitpfiff. Im Viertelfinale trifft das Team von Bundestrainer Marc Haller nun am Mittwoch auf Europameister Niederlande (die Uhrzeit wird noch festgelegt).

Tete erzielte mit einem Traumtor den 2:0-Endstand gegen Japan

Die Deutschen übernahmen sofort die Spielkontrolle und pressten. In der dritten Minute prüfte Hannah Gablac Eika Nakamura, die Torfrau der Japaner, aus kürzester Distanz mit der Rückhand. Nur 90 Sekunden später war es erneut die Kölnerin von fast derselben Position, die dieses Mal etwas um die Keeperin zog, aber aus spitzem Winkel das leere Tor knapp am langen Pfosten verfehlte. Japan war in der 7. Minute erstmals im Kreis der Deutschen, aber ein Stecherversuch ging ungefährlich am Tor vorbei.

Doch nur eine Minute später holten die Japanerinnen ihre erste Ecke (9.), doch die Variante auf Linksablage am Tor vorbei. Im Konter ging ein Ball der Deutschen ans Außenbrett. Die klare Dominanz der ersten Minuten war nun jedoch vorbei. Zwar hatte das DHB-Team mehr vom Spiel, doch es gelang den Asiatinnen nun immer mal wieder, in den Kreis zu kommen und auch selbst Gefahr zu erzeugen. Wegen nicht eingehaltenen Abstands einer deutschen Verteidigerin bekam Japan die zweite Ecke zugesprochen (14.).

Der Nachschuss ging zwar ins Tor, wurde aber wegen Behinderung der deutschen Abwehr nicht anerkannt. Eine höchst fragwürdige Entscheidung brachte Japan dann die dritte Ecke in der 20. Minute. Die wurde auf Kosten der vierten Ecke abgelaufen. Die Stechervariante ging allerdings rechts am Tor vorbei. Es hätte dann Siebenmeter fürs DHB-Team geben müssen, als Hanna Granitzki beim Nachschuss (24.) aufs leere Tor von hinten auf den Schläger geschlagen wurde.

Immerhin gaben die Schiedsrichterinnen in der nächsten Aktion die erste Ecke für den DHB, der die zweite folgte. Und die versenkte Viktoria Huse mit einem Schlenzer ins obere linke Toreck zur 1:0-Führung (25.). Keeperin Rosa Krüger rettete kurz darauf mit einer tollen Parade gegen eine völlig frei vor ihr an den Ball kommende Stürmerin (28.). Eine erneut völlig unberechtigte Ecke wegen nicht eingehaltenen Abstands – die deutsche Abwehrspielerin war weit mehr als fünf Meter vom Ausführungspunkt erst an den Ball gegangen – gab Japan eine weitere Eckenchance. Zum Glück war Krüger auf dem Posten und rettete mit starker Tat.

Die Deutschen gestalteten die Schlussphase der gut und hatten dann einen genialen Moment von Teresa Martin Pelegrina zu feiern, die auf dem Weg in den Kreis fünf Japanerinnen aussteigen ließ und dann auch noch mit einem gefühlvollen Lupfer die Torfrau düpierte. Das 2:0 (34.) der Deutschen mit Potenzial zum Tor des Turniers!

Somit brauchte Japan in der zweiten Hälfte nun drei Treffer, um noch anstelle der DHB-Auswahl ins Viertelfinale einzuziehen. Die Deutschen versuchten, dagegen Ballbesitz und ruhigen Aufbau zu setzen, was auch gut gelang. Japan hatte Schwierigkeiten, die schnellen Angriffe über seinen quirligen Mittelaufbau zu starten. Ein unnötiger Fehlpass im Aufbau bescherte Japan dann doch in der 43. Minute die nächste Ecke. Doch die Eckenabwehr passte erneut gut auf.

Doch kurz darauf wieder eine von den unverständlichen Eckenentscheidungen gegen die deutsche C-Unit, die zum Glück aber ebenfalls wirkungslos verpuffte. Dann brannte es nochmal, als zweimal in Folge japanische Stürmerinnen bei Flanken durch die Mitte vor ihren Gegenspielerinnen am Ball waren. Einmal musste eine Verteidigerin für Krüger auf der Linie klären (48.). Dann mal wieder eine gute deutsche Chance, als Alisa Vivot einen Rückhandschuss nur knapp neben den linken Pfosten setzte.

Doch auch auf der anderen Seite brannte es von Zeit zu Zeit. Krüger zeigte in der 52. Minute zwei Glanzparaden am Stück und bewahrte so den Zwei-Tore-Vorsprung. Japans Bemühungen wurden nun immer wilder, denn den Asiatinnen lief die Zeit davon. Doch die deutsche Abwehr stand tief und machte es schwer, mit dem Ball in den Kreis zu kommen. So waren es vorwiegend harte Bälle, die in den Kreis gefeuert wurden und für Gefahr sorgten.

Ein Konter über Gablac bescherte in der 59. Minute die dritte DHB-Ecke. Maike Schaunig scheiterte dabei im Nachschuss an Nakamura. Im Aufbauspiel wurden jetzt allerdings mehr Fehler gemacht, so dass Japan zu unnötigen Ballbesitzen kam. Doch auch das deutsche Team konterte gefährlich und hatte seine Chancen. Nakamura rettete in der 64. Minute in höchster Not vor Granitzki. Hannah Gablac sah dann in der 65. Minute eine Gelbe Karte, so dass das deutsche Team die Schlussphase in Unterzahl überstehen musste.

Es wurden nochmal intensive Momente, in denen die schnelle Sturmreihe für Entlastung sorgen konnte. Der japanische Coach nahm dann noch Nakamura für eine elfte Feldspielerin vom Platz, aber auch in Zwei-Mann-Überzahl kamen die Japanerinnen selten mal in den Kreis. Clever trug das DHB-Team das Spiel in die linke vordere Spielhälfte und ließ dort die Zeit runterlaufen.

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U21-WM: Argentinien zu stark

Die deutschen U21-Juniorinnen mussten bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Santiago de Chile (CHI) im zweiten Spiel gegen Mitfavorit Argentinien eine klare Niederlage einstecken. Gegen die Vize-Weltmeisterinnen von 2013 unterlag das Team von Bundestrainer Marc Haller einem in vielen Belangen überlegenem Gegner am Ende auch nicht unverdient mit 1:4 (0:3). Den Treffer für die DHB-Auswahl erzielte Kapitänin Viktoria Huse erst in der Schlussphase. Im letzten Spiel der Vorrunde am kommenden Montag ab 20 Uhr (MEZ) muss das deutsche Team nun gegen Japan mindestens ein Unentschieden erreichen, um die Playoff-Phase zu erreichen.

„Das hatten wir uns natürlich anders vorgestellt“, gab der Bundestrainer unumwunden zu. „Wir waren vor allem in der ersten Halbzeit vielleicht nicht in allen, aber doch in vielen Belangen unterlegen, wirkten teilweise zu ängstlich. Bei einer WM muss man auch gegen einen solchen Gegner mehr zeigen. Nach der Pause hat Argentinien dann einen Gang zurückgeschaltet, aber wir haben trotzdem nicht gut performt. In allen Bereichen haben heute eben ein paar Prozentpunkte gefehlt – das galt dann auch für unsere Eckenabläufe. Von daher war es eine völlig verdiente Niederlage. Wir müssen jetzt die richtigen Lehren daraus ziehen und das dann gegen Japan wieder besser umsetzen.“

Schon in den ersten Minuten wurde deutlich, dass der Gegner das deutsche Team – wie erwartet – deutlich mehr fordern würde als noch am Vortag Frankreich. Argentinien agierte druckvoll, störte den deutschen Spielaufbau früh und erarbeitete sich mit technisch gut ausgeführten Kombinationen Chancen. Die beiden besten strichen jedoch knapp links am Tor von Rosa Krüger vorbei. In der 11. Minute verfehlte nach einem Konter Milagros Fernandez den Ball knapp, in der 14. Minute konnte Argentinien von halbrechts ebenfalls noch nicht verwerten. Doch als Hanna Granitzki nach Grüner Karte vom Platz musste (16.), nutzten die Leoncitas gleich die erste Chance in Überzahl zum Führungstreffer. Julieta Jankunas hatte sich rechts in den Kreis gedribbelt und dann aus der Mitte mit der Rückhand hart abgezogen (17.). Das deutsche Team kam mit dem hohen Spieltempo, das die Argentinierinnen anschlugen, nicht zurecht und hatte in dieser Phase Schwierigkeiten, offensiv selbst etwas Nennenswertes zu kreieren. Immerhin gab es in der 22. Minute mal eine Strafecke, die als Variante auf Herausgeberin Maike Schaunig zurückgespielt, aber dann auch ohne größere Mühe abgewehrt wurde. Der daraus entstehende Konter wurde gut abgewehrt, anders als kurz darauf Maria Granatto. Die Argentinierin wurde im Kreis nicht richtig angegangen, kam so mit der argentinischen Rückhand aus sechs Metern zum Abschluss und traf durch die Beine der chancenlosen Rosa Krüger zum 2:0 (24.). Nach einem Foulspiel gab es auf der anderen Seite erneut Strafecke für die DHB-Mädels. Kapitänin Viktoria Huse trat an, ihr Schlenzer wurde jedoch gehalten. Der Ball blieb jedoch beim deutschen Team und kam zu Teresa Martin Pelegrina, doch auch der Nachschuss wurde abgewehrt (27.). Im Konter wurde es direkt wieder gefährlich. Deutschland blieb jedoch unter Druck, und wenn man sich einmal befreien konnte, führten einige leichte Fehler im Spiel nach vorn zu unnötigen Ballverlusten. Argentinien bekam die Schlussecke der ersten Hälfte. Als Stecher-Variante gespielt kam der Ball zu Maria Granatto, die ihn aus fünf Metern ins Tor blockte (35.).

Gegen Japan muss heute um 20 Uhr mindestens ein Unentschieden erreicht werden

Das deutsche Team hatte sich in der Pause etwas gesammelt und schien nun etwas besser ins Spiel zu kommen. Das lag aber auch daran, dass die Südamerikanerinnen nicht mehr so früh attackierten, jetzt etwas tiefer standen, den Gegner kommen ließen und auf Konter lauerten. Wirklich nennenswerte Kreisszenen kamen allerdings zunächst nicht zu Stande – bis Argentinien wegen eines Fußspiels im Kreis die nächste Ecke zugesprochen bekam. Der Flachschlenzer wurde von der Abwehr gestoppt, aber Lucina von der Heyde setzte energisch nach, eroberte den Ball und brachte ihn aus kurzer Distanz zum 4:0 im Netz unter (46.). Der nächste deutsche Angriff brachte auch auf der anderen Seite die nächste Strafecke. Die Ablage-Variante klappte nicht richtig, der Ball wurde aber noch zu Herausgeberin Annelotte Ziehm gespielt. Die Aktion dauerte allerdings zu lange, sodass Torfrau Maria Rossetti gegen den Lupfer zur Stelle war (48.). Argentinien blieb bei Kontern brandgefährlich und hatte durch Jankunas die Chance zum fünften Tor, doch die freistehende Stürmerin konnte nicht kontrolliert abschließen (50.). Auch zwei weitere argentinische Strafecken brachten kein weiteres Gegentor. Die erste wurde abgelaufen (51.), bei der zweiten parierte Rosa Krüger sowohl Hauptschuss als auch den Nachschuss stark (53.). Es gab zahlreiche Ecken in dieser Phase – allein vier in Serie für Deutschland ab der 57. Minute. Der erste Versuch wurde geschlagen, kam aber ohne Druck aufs Tor, die zwei nächsten wurden abgewehrt. Erst Nummer vier brachte endlich das Tor, als Viktoria Huse mit einem Schlenzer traf (59.). Die DHB-Juniorinnen waren jetzt am Drücker, bekamen direkt noch eine Strafecke zugesprochen, die diesmal aber wieder abgelaufen wurde (62.). Argentinien riskierte danach nichts mehr, versuchte aber immer mal wieder einen überraschenden Steilpass. Einer davon fand drei Minuten vor Schluss Minagros Fernandez, die im Kreis völlig frei zum Schuss kam, aber in der stark parierenden Rosa Krüger ihre Meisterin fand.

Tore:
1:0 Julieta Jankunas (17.)
2:0 Maria Granatto (24.)
3:0 Maria Granatto (KE, 35.)
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4:0 Lucina von der Heyde (KE, 46.)
4:1 Viktoria Huse (KE, 59.)

U21 mit Kantersieg im ersten WM-Spiel

Die deutschen Hockey-Juniorinnen mit den Uhlenhorsterinnen Lara Birkner, Teresa Martin Pelegrina und Maike Schaunig vom Bundesligisten HTC Uhlenhorst haben ihr WM-Auftaktspiel in Santiago de Chile klar und auch in der Höhe verdient mit 10:1 (6:1) gegen Frankreich gewonnen.

Für das in allen Belangen überlegene DHB-Team erzielte Maike Schaunig in der 64. Minute den Treffer zum 9:1. Heute um 20 Uhr deutscher Zeit kommt es bereits zum Top-Spiel der Vorrundengruppe mit Argentinien, dem U21-Vize-Weltmeister von 2013.